Diese Jahr konnten wir aus verschiedenen Gründen nicht über Ostern “In See stechen”. Am 1.4.2002 holte ich unser WoMo aus der Halle, wo es den Winterschlaf verbracht hatte. Natürlich kamen sofort beim Betreten des WoMo´s wieder diese Gefühle auf, die wohl jeder eingefleischte WoMo Fan sehr gut kennt. Am Liebsten alle sofort einladen und ab geht die Post.

Leider standen bei uns einige Dinge gegen sofortigen Aufbruch.
Am Sonntag, den 22.4. bei strahlendem Sonnenschein hielt mich aber nichts mehr in der Behausung und kurzerhand wurde eine “Probefahrt” angesetzt. Man muß ja schließlich Sicherstellen, dass das WoMo im Winter keinen Schaden genommen hat !

Aber wo hin an einem Sonntag ?

Da kamen mir die vielen Berichte vom “Windecker Ländchen “ an der Sieg wieder in den Sinn.
Auch ja, da wollte ich ja immer schon hin, zudem liegt es gleich um die Ecke und ist nur 30 Km entfernt.
Also , alles Aufsitzen und ab geht die Post. Die ganze Mannschaft war hellauf begeistert , dass es wieder los ging. Lars hatte seinen Freund Fabian auch noch eingeladen und so machten wir uns in bester Laune auf den Weg ins Siegtal.

Unsere Fahrt führte uns hinunter nach Wissen, über Rossbach bis nach Dattenfeld. In Dattenfeld besuchten wir den schön gelegenen Stellplatz am Freizeitpark

Hier im Windecker Ländchen sind WoMo´s willkommen. Wenn man sich umsieht, stößt man überall auf das bekannte Wohnmobil Symbol auf den Parkplatzschildern. Hier einen schönen und überwiegend kostenlosen Stellplatz zu bekommen ist nicht schwer.Und zudem erwartet den Reisenden eine schöne Flusslandschaft mit vielen Wandermöglichlkeiten und Radwegen entlang der Sieg.

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Unzählige Gaststätten warten auf den hungrigen und durstigen Wanderer oder Radfahrer.

Gut ausgebaute Radwege , warten an der Sieg entlang auf den Radfahrer oder Wanderer.

Im Sommer könnte man hier auch einmal seine Füße etwas erfrischen.

Unsere Fahrt führte weiter nach Herrchen. Auch dort fanden wir einen ausgeschilderten WoMo Stellplatz , sofort an der Sieg.

Nach Herrchen biegen wir ab und verlassen das Windecker Ländchen, Richtung Westerwald. Nun geht es wieder hinauf in die raue Mittelgebirgslandschaft des Westerwaldes. In Kircheib treffen wir auf die Bundesstraße [B8] die wir in Richtung Altenkirchen weiterfahren. Kurz vor der Kreisstadt Altenkirchen verlassen wir die [B8] wieder und fahren auf die [B 256] , Richtung Hachenburg.
Nach ca. einem Kilometer verlassen wir auch diese Bundesstraße wieder um zu unserem nächsten Ziel zu gelangen, dem 
Raiffeisenturm auf dem Beulskopf.
Eine schmale, ziemlich schlechte Straße führt hinauf nach Heupelzen . Dort folgt man den Schildern zum “Raiffeisenturm”.

Auf einem kleinen Parkplatz etwas unterhalb der Aussichtsturmes kann man das Fahrzeug abstellen. Und nun geht es noch ca. 200m dem Berg hinauf.
 

Der Raiffeineturm auf dem Beulskopf bei Altenkirchen im Westerwald.

Er ist 34 m hoch und bei gutem Wetter kann man bis nach Köln sehen , oder das ganze Siegtal überblicken.

Lars hat 171 Stufen bis zur Aussichtsplattform gezählt.

Ein Aufstieg lohnt auf jeden Fall.

Hier der Ausblick über die Höhen des Westerwaldes.

Hier beginnt der Aufstieg, 171 Stufen wollen erklommen werden.

Und hier einmal das Siegtal und Windecker Ländchen von oben.

Nach der erfolgreichen Eroberung des Raiffeisenturmes ,steuerten wir unser letztes Ziel an diesem Tag an, das Kloster Marienstatt bei Hachenburg. Eigentlich ist das Wunderschön im Tal der Nister gelegene Kloster nichts neues für uns , es liegt ja nur 3 Km Luftlinie von unserem Heimatort entfernt aber es ist immer einen Besuch wert, auch , wenn es nur zum Eisessen geschiet.

In einem der nächsten Reiseberichte werde ich einmal ausführlich über den Westerwald, besonders die Gegend um Hachenburg und das Kannebäcker Ländchen berichten.
Viele Wohnmobilisten fahren über die A3 von Nord nach Süd und umgekehrt durch den Westerwald und wissen eigentlich nicht was ihnen abseits der Autobahn entgeht. Der Westerwald ist sicher eine Wochenendreise wert und Stellplätze gibt es überall. Mehr Informationen kann der interresierte Leser auch von mir per e-mail bekommen.

Also, nicht nur durchbrausen, durch den Westerwald über die Autobahn, sondern auch einmal die schöne Westerwaldlandschaft und ihre Sehenswürdigkeiten besuchen.

Klosterkirche der Abtei Marienstatt.

Die Nister bei der Abtei Marienstatt

Bis bald , bei einem Besuch im Westerwald.

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(c) 2003 by G.Bruckhoff

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